Treiben unterschiedlichste Geräusche Sie fast in den Wahnsinn?

Werden Sie manchmal so wütend, dass Sie sich selbst nicht mehr kennen?

Leiden Sie darunter, dass Sie Ihr Umfeld oftmals ungerecht behandeln?

Haben Sie ständig ein schlechtes Gewissen wegen Ihrer Misophonie?

Muss ständig das Radio laufen oder Sie tragen Ohrstöpsel?

Ziehen Sie sich mehr und mehr aus dem Familienleben zurück?

 

DAS muss nicht mehr sein!


   Stellen Sie sich vor,
   dass jeder einzelne Ihrer Trigger zuerst ein Gedanke in Ihrem Kopf ist
   dass Ihre Gedanken über die Kraft des Triggers entscheiden
   dass Sie ab jetzt entscheiden, wie stark die Auswirkungen sind
   dass Sie die Ursachen aufdecken und erkennen, dass Misophonie für Sie immer bedeutungsloser werden könnte
   Ich bin an Ihrer Seite und ich weiß, wenn Sie sich jetzt Ihren Triggern stellen, wird das Ihr Leben entscheidend verbessern
   Ich bin Martina Kammerer, ich bin/war Misophonikerin

Misophonie-Therapie

Misophonie  - Selective Sound Sensitivity Syndrome/selektive Geräuschintoleranz

Wenn Wut, Hass und Angst irgendwann das Leben bestimmen

 

Geräusche, damit meine ich nicht den Straßenverkehr, den Presslufthammer oder das Kinder-lachen auf dem Spielplatz. Ich rede hier von den ganz alltäglichen Geräuschen, die von den  Mitmenschen im näheren Umfeld ausgelöst werden. Oftmals genau von den Personen, zu denen man eine besondere emotionale Verbindung hat, wie Familie und Freunde. 

 

Geräusche wie:

 

Kauen, Schlürfen, Lippenschmatzen, Niesen, Schnäuzen, Finger knacken, Äpfel essen, atmen, ……alles was das Gegenüber so im Repertoire hat, treibt den Misophoniker zur Weissglut und einmal mit entsprechendem Geräusch getriggert (ausgelöst), befindet sich der Misophoniker in einer Art loop. Die Gedanken kreisen nur noch um die jeweils auslösenden Geräusche, Wut,

Hass oder Aggressionen sind nicht mehr zu stoppen.

 

Das Gegenüber jedoch kann nicht nachvollziehen, was mit dem Misophoniker los ist und kaut, schmatzt und atmet weiter. Während dessen, sind SIE als Misophoniker davon überzeugt, dass die Geräusche immer lauter werden. Manchmal haben Sie sogar das Gefühl, das Gegenüber

kaut extra lange, schmatzt besonders intensiv  und ist dabei, mit seinen Zähnen alles beson-ders laut zu zermalmen.

 

Im Inneren des Misophonikers fängt es an zu brodeln, die Haut beginnt vielleicht zu kribbeln, der Bauch fühlt sich an, als hätte er soeben einen Schlag erhalten und eine Enge breitet sich im Brustraum aus. Das Geräusch wird scheinbar lauter und lauter und es entsteht der Wunsch, nur noch mit Kopfhörern durchs Leben zu gehen. Werden die auslösenden Geräusche von besonders nahe stehenden Menschen ausgelöst, ist es um so schlimmer. Statt deren Nähe geniessen zu können, zieht sich der Misophoniker oft in die Isolation zurück und leidet.

 

Die meisten Misophoniker haben Vermeidungsstrategien entwickelt, um den Alltag bewältigen zu können. Beim romantischen Dinner muss vllt. im Hintergrund laute Musik zur Ablenkung laufen, oder sie äffen die entsprechenden Geräusche nach. Sie rennen mit Kopfhörern herum, können Nachts nur mit Ohrstöpseln schlafen oder essen alleine in einem anderen Raum. In der ÖV wechseln sie häufig ihren Platz und ein Restaurantbesuch endet häufig in einer Kata-strophe. Kino geht gar nicht und auch sonst wird es einsam um den Misophoniker herum.

 

Immer häufiger drehen sich die Gedanken um die einzelnen Trigger. Selbst wenn der Auslöser noch gar nicht gestartet ist, ist Ihnen bewusst, dass es gleich losgehen wird. Das ist dann schon die Angst vor dem jeweiligen Geräusch, Sie wissen natürlich ganz genau,

wie der Ablauf gleich sein wird, d.h., Ihr Fokus ist bereits ausgerichtet und es gibt im momentanen Stadium keine Möglichkeiten von Veränderung. Sie fragen sich, wie Ihr Leben weiter geht, ob es überhaupt so weiter gehen kann, denn eine Verbesserung Ihrer Situation scheint Ihnen momentan nicht möglich.

Misophonie, wenn Geräusche krank machen, Misophonie-Therapie.ch
 Ein großer Teil der Klienten, die meine Praxis besucht haben, be-richten von gravierenden Verbes-serungen zwischen 60 bis 75 %, auch nach mehr als 2 Jahren. Diese Kunden nutzen weiterhin erfolg-reich Ihre erlernten Werkzeuge und fühlen sich gut damit. 
Allein die Erkenntnis, dass Sie  Ver-änderungsmöglichkeiten haben, verschafft Ihnen  ein besseres Lebensgefühl (Rückmeldungen v. Kunden)
Weitere Klienten haben die Miso-phonie vollständig hinter sich ge-lassen.

Freundschaften zerbrechen, Partnerschaft ist kaum noch möglich und auch die Familie fühlt sich von derartigem Verhalten mehr und

mehr genervt. Der Misophoniker hat bereits einen langjährigen Leidensweg, meist seit der Kindheit, hinter sich. Im Laufe der Jahre ist

er überzeugt, dass es keine Lösung/Hilfe gibt, denn das hat die bisherige Erfahrung  gezeigt. Die Gedanken drehen sich folglich nur

noch um Vermeidungsverhalten und um die Wut auf die Mitmenschen.

 

STOPP , natürlich ist es schön, wenn Ihr Umfeld Rücksicht auf Sie nimmt, aber die Lösung ist es nicht! Wie bei jeder belastenden Lebens-situation, kann auch der Misophoniker die Lösungen nur in seinem Inneren finden. Gehen Sie also mit Hilfe von Hypnose auf Ursachen-suche, lernen Sie andere Werkzeuge, als Vermeidungsverhalten kennen und spüren Sie, wie effektiv angewandte Entspannungsübungen Ihnen weiter helfen können.

 Was aus dem Bewusstsein der meisten Misophoniker  verschwunden ist, ist die Tatsache, dass es ein Leben vor der   Misophonie gab. Wieso sollte es also kein Leben NACH der Misophonie geben?

Das bietet Ihnen meine Praxis

Ich höre Ihnen aufmerksam zu, denn ich weiß, wovon Sie reden! Wir besprechen ausführlich Ihre Symptomatik, denn jeder Misophoniker ist mit seiner Geräuschintoleranz vollkommen individuell. Sie werden erkennen, dass Sie zwar von Misophonie betroffen sind, SIE aber nicht die Misophonie sind, eine sehr wichtige Erkenntnis! Ich biete Ihnen mit Hilfe von Hypnose/Coaching die Möglichkeit, sich als Indivi-duum und Persönlichkeit jenseits der Misophonie zu entdecken. Gemeinsam begeben wir uns auf den Weg der Ursachenforschung, des Ver-stehens, der Verbesserung Ihrer Lebenssituation und im besten Fall des endgültigen Loslassens. 


Misophonie - noch weitestgehend unbekannt

 

In den 90er Jahren  wurde das Phänomen Misophonie zum ersten Mal von den Neurowissenschaftlern Margret und Pawel Jastrebow geprägt. Gefolgt von dem Psychiaterteam rund um Arne Schröder (Medizinisch Akademisches Zentrum Amsterdam) wurde in 2013 gefordert, Misophonie als psychische Störung in die ICD10 aufzu-nehmen., bis heute jedoch noch nicht erfolgt.

 

Misophonie - Symptome

Nervosität, Aggressionen, Konzentrationsschwierigkeiten, körperliche Verkrampfungen, Ängste, erhöhter Pulsschlag, Herzrasen, Schwitzen, verbale Wutausbrüche...

 

Misophonie - Häufigkeit

 

Da es sich noch um eine sehr junges Beschwerdebild handelt, fehlen bisher ausreichende Studien. Jedoch wird vermutet,

dass ca. 2% der Gesamtbevölkerung, Tendenz steigend, be-

troffen ist.  Betroffene wissen oftmals nicht, worunter sie lei-

den, aber sie leiden. Hilfe bei Misophonie

 

Hat das Beschwerdebild einen Namen, dann kann sich der Misophoniker auch auf die Suche nach Hilfe begeben. Dabei

geht es nicht darum, den Hass auf Geräusche zu pathologi-

sieren, sondern dem Leiden ein Gehör zu verschaffen. Und

wenn es einen Leidensdruck gibt, hat niemand das Recht

dies zu bagatellisieren.  Hilfe ist also notwendig.


Misophonie und seine Ursachen

 Bisher gibt es noch keine abschliessenden Studien zur Ursachenforschung. Vermutet wird jedoch, dass eine klassische „Konditionierung“ vorliegt, das heisst, irgendwann einmal, oft in der Kindheit aber auch noch später, hat der Betroffene unbewusst ein bestimmtes Ge-

räusch wahrgenommen, dass in irgendeiner Form an ein traumatisches Erlebnis gekoppelt war.

 

Fortan löst genau dieses Geräusch immer wieder extreme Reaktionen wie Wut, Hass oder auch Angst aus. Über die Jahre verfestigen

sich die belastenden Reaktionen, werden immer stärker und beeinflussen das gesamte soziale Leben. Misophonie wird aber nicht nur durch spezielle Geräusche, sondern mittlerweile auch durch bestimmte Handlungen oder Gerüche ausgelöst. Auch diese führen zu ei-

ner Art Reizüberflutung und lösen Hass, Wut und sogar aggressive Handlungen aus.

 

Von der Theorie, dass Misophonie etwas mit Veränderungen, bzw. Andersartigkeiten im Gehirn zu tun haben könnte, möchte ich mich aufgrund meiner mehrjährigen Praxiserfahrungen distanzieren. Wenige Studien spielen mit dieser Option, sind in meinen Augen aber

nicht brauchbar, da nur sehr wenige Probanden daran teilnahmen.

 


Misophonie - auslösende Geräusche und Handlungen

 

Atmen, Gähen, Niesen, Apfel essen, allg. Essgeräusche, Husten, Stottern, Stammeln, Räuspern, Kaugummi kauen, Lachen, Pfeifen, Schnarchen, Klopfen, Uhren ticken, Tastaturgeräusche, Geräusche elektrischer Geräte, Finger knacken, Zappeln, Fuss-, Hand-, Finger-bewegungen, Blinzeln, Kratzen, Nasenbewegungen, Nägelkaugeräusche, bestimmte Düfte, Gerüche, all das kann einen Misophoni-ker triggern, ihn an seine Grenzen bringen, sodass er/sie die Kontrolle über Emotionen und Handlungen verliert.  Es kann zu vollkom-menem Rückzug, jedoch auch zu körperlichen Aggressionen gegen Personen kommen. 

 

Für das auslösende Verhalten ist es vollkommen gleichgültig, ob die Geräusche laut oder leise sind, ob die mimischen oder gestischen Bewegungen intensiv oder nur schwach wahrnehmbar sind. Der Misophoniker ist einfach auf den entsprechenden Auslöser getriggert.

Erst einmal im Gehirn konditioniert, kann es dazu führen, dass bereits die Angst vor dem Auslösen des Verhaltens zur entsprechenden aggressiven Reaktion führt. Emotionen verselbständigen sich, die Wut nimmt ihren Lauf. Oftmals entwickeln sich begleitende Ängste und emotionale Belastungen bis hin zur Depression. Letzteres führt schnell zur Verschreibung von Anti-Depressiva, was gut überlegt sein sollte.

 

 

Misophonie - Selbstschutz und Vermeidungsverhalten


 

Die meisten Misophoniker haben schon Angst vor der auslösenden Handlung, obwohl diese noch gar nicht eingetreten ist. Folge ist, dass

 z.B. Betroffene keine Mahlzeiten mehr mit der Familie/Freunden/Kollegen einnehmen oder sich mit Ohrstöpseln durch's Leben bewe-

gen. Sie ziehen sich zurück, essen alleine in einem Raum, isolieren sich in Arbeitspausen, nehmen immer weniger am gesellschaftlichen Leben teil. All das ist verständlich und nachvollziehbar. Doch bleibt die Frage, wie stellen Sie sich die Zukunft vor? Was wünschen Sie sich für Ihren weiteren Lebensweg? "Spinnen" Sie doch einfach mit Ihren bisherigen Erfahrungen in die Zukunft! Sind Sie bereit für Verände-rungen?